Kontakt
Leitung Internationales
Petra Weber
Tel: +49 -335 5534 2486
AM 212
head-office@euv-frankfurt-o.de
Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.:
(Rede in Warschau vom 1. August 2004)
“Die Stiftung Kreisau, das Collegium Polonicum, die Viadrina-Universität und andere Institutionen vertiefen unser Wissen voneinander und stiften Vertrauen. Solche Beispiele des Zusammentreffens junger Menschen aus Polen und Deutschland brauchen wir.“
Internationale Kooperationen

In der Gründungsdenkschrift zur Viadrina wurde der Universität als eine der wichtigsten Aufgaben aufgetragen, sich durch besondere Internationalität auszuzeichnen und sich dabei auf hervorragende Weise der Pflege der deutsch-polnischen Beziehungen, des Austausches mit Mittelosteuropa und der Förderung eines gesamteuropäischen Bewusstseins zu widmen. Damit wurde, neben der Interdisziplinarität, systematisch und geographisch ein Eckpfeiler für das Universitätsprofil benannt, anhand dessen sich die Viadrina im Laufe der Jahre entwickelt hat. Geographisch war– entsprechend dem historischen Einzugsgebiet der alten Alma Mater Viadrina – zunächst auch von Skandinavien als besonderem Schwerpunkt die Rede. Skandinavien ist ein wichtiger wissenschaftlicher Partner geworden, für den es an der Viadrina ein deutliches Interesse gibt. Aber das profilbildende Schwergewicht liegt auf Polen, Mittelosteuropa und der EU, dies zumal die Universitäten Greifswald und Rostock sich besonders dem Ostseeraum und Skandinavien zugewandt haben.

Während der Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Viadrina im Jahre 2001 hat die Universität u.a. einen Workshop gestaltet, auf dem erörtert wurde, was Internationalisierung im Genaueren heißen kann und welchem Ziel sie dienen sollte. Zur Begründung des sog. Bologna-Prozesses der Internationalisierung von Hochschulen in der EU wurde ehedem die Konkurrenzfähigkeit Europas auf dem Weltmarkt als einziges explizites Ziel angeführt und die Wissenschaft dabei in Forschung und Lehre nur unter dem Aspekt ihres Beitrags zur wirtschaftlichen Prosperität präsentiert. Das reicht aber zur Begründung und Spezifizierung der Internationalisierung nicht aus, und so wurden auf dem damaligen Workshop noch eine Reihe von anderen möglichen Zielen und Konsequenzen erörtert.

> Weiter